AfD-Stadtverband-Marl
März 2017
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Liebe Mitglieder und Förderer der Alternative für Deutschland im Kreisverband Recklinghausen,

ein ereignisreiches und für die AfD erfolgreiches Jahr 2018 ist zu Ende gegangen. Jedoch  trotz aller Erfolge und Etappensiege, die vor der Gründung der AfD von Vielen für unmöglich gehalten wurden, gibt der aktuelle Zustand unseres Vaterlandes nach wie vor Anlass zu erheblicher Sorge um unsere Zukunft.

Wenn die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Frau Staatsministerin Anette Widmann-Mauz, in falsch verstandener Toleranz und im vorauseilendem Gehorsam vor einer steinzeitlichen Gesellschaftsideologie in ihrer Grußkarte ängstlich das Wort „Weihnachten“ vermeidet und die Deutschen stattdessen mit „Egal woran Sie glauben“ grüßt, muss man doch die Frage aufwerfen, welche Werte hier die Grundlage der Integration sein sollen.

Islam bedeutet Unterwerfung, das ist offensichtlich die Weihnachtsbotschaft unserer Integrationsbeauftragten, die die CDU vertritt, eine Partei, in deren Namen das Wort „christlich“ längst zu einer Verhöhnung unserer Kultur und unserer westlichen, bzw. abendländischen Werte verkommen ist. Wenn man gleichzeitig sieht, wie namhafte und etablierte Hersteller von Nahrungsmitteln ihre Produktion auf „Halal“ umstellen, sehen wir mit eigenen Augen, dass die schleichende Islamisierung keine Verschwörungstheorie ist. Wenn im Text des Migrationspakts, der laut Frau Merkel „nicht verpflichtend“ ist, die Formulierungen „Verpflichtung, wir verpflichten uns, bzw. verpflichtend“ insgesamt 88-mal auftaucht, weiß doch jeder von uns, wo die Reise tatsächlich hingehen soll.

Die Enteignung des deutschen Steuerzahlers zugunsten von europäischen Pleitestaaten und internationalen Finanzhaien schreitet ebenso voran wie die Abschaffung des Bargelds, betrieben von scheinbar allmächtigen Megakonzernen, die sich trotz aller Absichtserklärungen unserer gewählten Volksvertreter nach wie vor am Rande der Legalität trotz zweistellig sprudelnder Milliardengewinne eigenen Steuerzahlungen erfolgreich entziehen.

Deutschland geht es gut, das versucht man uns zu suggerieren. Dabei sieht die Realität ganz anders aus, Weltmeister sind wir nur noch im Aussteigen, aus der Energie-, der Automobil- oder der Pharmabranche, ja letztlich aus jeder industriellen Produktion. Hegemonialmacht will Deutschland offensichtlich nur noch auf dem Schlachtfeld der moralischen Überlegenheit als Weltretter sein, ein dekadenter und völlig irrationaler Anspruch.
Während die Bemühungen der „Deutschen Umwelthilfe“ ausschließlich den Interessen französischer und japanischer Autobauer nützt, zeigt die Bundesregierung wenig Interesse, den Aktivitäten dieses masochistisch anmutenden, linksgrün-ideologisch verblendeten und korrupten Abmahnvereins Einhalt zu gebieten. Stattdessen macht die Bundesregierung bislang keinerlei Anstalten, die hysterische, mit unseriösen und willkürlich festgesetzten Grenzwerten befeuerte Debatte um den Dieselmotor auf eine sachliche und objektive, von umweltpolitischen und ingenieurwissenschaftlichen Argumenten und Tatsachen geprägte Analyse zurückzukehren. Deutschland kann das Weltklima nicht retten, erst recht nicht mit dem Milliardengrab Energiewende, wo die meisten Windräder nach Ablauf der „Goldene-Nase-Subventionen“ demnächst stillgelegt werden und die deutsche Solarindustrie bereits so gut wie komplett abgewickelt ist. Von einer dekadenten Selbstverzwergung zugunsten einer weltweit belächelten „moralischen Vorreiterrolle“ können nachfolgende Generationen jedenfalls nicht leben.

Liebe Freunde, bitte treten Sie im Alltag, im Bekanntenkreis und in der Öffentlichkeit jederzeit selbstbewusst und sachlich für das Programm und die Ziele der Alternative für Deutschland ein. Lassen Sie sich aber trotz aller Sorge um die Zukunft unseres Vaterlandes nicht zu radikalen und nicht grundgesetzkonformen Äußerungen hinreißen. Wie Sie alle wissen droht der AfD die Beobachtung durch den Verfassungsschutz. Auch bekannte Politiker aus Nordrhein-Westfalen haben sich diesbezüglich bereits unrühmlich im Sinne unserer gemeinsamen Ziele hervorgetan. An dieser Stelle erteile ich in Abstimmung mit dem Kreisvorstand allen ideologischen Gruppierungen innerhalb unserer Partei eine klare Absage. Wer auch immer Mitglieder der AfD gegen Parteifreunde instrumentalisiert und diese diskriminiert, ist nicht nur überflüssig, sondern schadet uns allen. Jeder der sich einen Alleinvertretungsanspruch für die politische Mitte oder aber den Patriotismus anmaßt ist ein parteiinterner Spalter, nicht mehr und nicht weniger. Wer den Systemmedien parteiinterne Informationen, Dokumente oder den Inhalt von WhatsApp-Gruppenchats zuspielt, um als feindlich wahrgenommene AfD-Mitglieder in Verlegenheit zu bringen, muss sich dem Vorwurf des parteischädigenden Verhaltens stellen.
Der Kreisvorstand ist fest entschlossen, sämtliche zur Verfügung stehenden Ordnungsmaßnahmen bis hin zum Parteiausschlussverfahren anzuwenden, wenn irgendjemand partout nicht einsehen will oder kann, dass der politische Gegner nicht innerhalb, sondern außerhalb der AfD zu verorten ist. Eine solche, eigentlich selbstverständliche Erkenntnis ist notwendige Bedingung für die erfolgreiche politische Arbeit einer jeden Partei.

Liebe Mitglieder und Förderer, Ihr neuer Kreisvorstand ist das beste Beispiel dafür, wie man das gesamte politische Spektrum der AfD vertreten, gegebenenfalls auch kontrovers aber konstruktiv diskutieren und am Ende des Tages zu gemeinsamen demokratischen Beschlüssen für eine erfolgreiche Parteiarbeit finden kann, ohne dass es zu parteiinternen Konflikten und Verwerfungen kommt.

Diese Aussage ist gleichzeitig ein Versprechen an Sie für das Jahr 2019, das jetzt vor uns liegt.

In diesem Sinne wünschen ich Ulrich Wolienski Kreissprecher des AfD Kreisverbandes Recklinghausen im Namen des Vorstandes, Ihnen persönlich ein frohes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2019.