AfD-Stadtverband-Marl
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Nun ist es also durch, Marl ruft nach Bochum den Klimanotstand aus.
Nach der gestrigen Ratssitzung in der man sich fast 1. Stunde über Mehrwegbecher ausgelassen hat, wurde mit einer Gegenstimme von der UBP nun offiziell der Klimanotstand für Marl ausgerufen.
In Zukunft müssen alle Stadtratsbeschlüsse zwingend auf ihre Auswirkungen auf das Klima hin überprüft werden. Das Ziel: Die Ausarbeitung von Ideen, wie kurz-, mittel- und langfristig in der Stadt CO-2-Emissionen vermieden werden können, beispielsweise durch mehr öffentlichen Nahverkehr, durch neue Radwege statt neuer Straßen.

Demnach erkennt die Verwaltung den Klimawandel und seine Folgen an, dass Maßnahmen gegen die Folgen des Klimawandels und Maßnahmen zum Klimaschutz durchgeführt werden müssen. Es werden Handlungsspielräume erweitert und das hat in der Regel praktische Folgen: 
Bildung eines Arbeitskreises zum Thema Klimaschutz. Hier sollen Klimaschutz-Maßnahmen erarbeitet werden. Diese Maßnahmen dienen dazu umweltfreundlicher zu regieren und z.B. Emissionen zu reduzieren. Der Klimaschutz spielt eine grössere Rolle beim Erlass künftiger Gesetze.

(Gesetze sollen CO2-neutral oder Co2-gerecht werden.) Weitere Maßnahmen können sein, dass man auf Benzin- oder Dieselautos zu Gunsten von E-Autos verzichtet wird. Das Fahrrad fahren wird eventuell gefördert. Wichtig in dem Zusammenhang auch, dass die Bevölkerung über den Klimawandel und dessen Folgen (stärker) informiert wird. Wichtiges Ziel bei allen Maßnahmen ist, dass ein Zieljahr definiert wird in dem unsere Stadt klimaneutral sein wird.

So richtig überrascht darüber, dass der Stadtrat dieses Thema aufgegriffen hat, sind wir trotzdem nicht. Denn schließlich muss man sich Gedanken machen, dass nach dem katastrophalen Abschneiden einiger Parteien bei der Europawahl die Kommunalwahlen 2020 vor der Tür stehen. Und der Wunsch nach einer Wende in der Klimapolitik sei längst weit über die `Fridays-for-Future´-Bewegung hinaus in weiten Teilen der Bevölkerung angekommen.

„Eine relativ weitgehende Entscheidung könnte auch von unserem Bürgermeister getroffen werden, indem die Beschaffung des nächsten Dienstwagens gestoppt wird und er zukünftig gänzlich ohne einen Dienstwagen und Fahrer auskommt.“

Schauen wir mal was jetzt auf die Marler Bevölkerung zukommt und mit welchen Mehrkosten in einigen Bereichen zu rechnen ist, denn nur mit Effekthascherei wie der Ausrufung des Klima-Notstandes kommen wir nicht weiter.