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 Ab Sonntag gilt Ausweispflicht

Ohne Ausweis kommt demnächst keiner mehr rein. Drastische Maßnahmen weil im Düsseldorfer Rheinbad immer wieder Gruppen junger Männer und Jugendlicher aggressiv auftreten, will sich nun die erste Stadt mit einer Ausweispflicht helfen. Eine weitere Option könnte ein personalisierter Ticketverkauf im Internet sein.


Ins Schwimmbad kommt nur noch der, der sich ausweist. Statt endlich Grenzkontrollen einzuführen, zu überprüfen, wer da überhaupt ins Land kommt, werden nun die Besucher kontrolliert.

Ausschlaggebend für diese rigorose Maßnahme, immer wieder kommt es in der letzten Zeit vermehrt zu Übergriffen in deutschen Freibädern. Auch deshalb warnt der Vorsitzende des Bundesverbandes deutscher Schwimmbäder, Peter Harzheim, vor einer zunehmenden Aggressivität. "Die Stimmung in den Freibädern wird immer aggressiver", "Das ist eine erschreckende Entwicklung. Wir müssen da knallhart durchgreifen." Auslöser sind meist Jugendbanden aus Nordafrika

Ab Sonntag wird sich jeder Besucher ausweisen müssen, der das Düsseldorfer Rheinbad betreten möchte. Das bestätigte eine Sprecherin der Stadt gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Am Freitag hatte die Polizei das städtische Bad bereits zum dritten Mal in knapp vier Wochen geräumt. Alle 1500 Besucher mussten gehen, weil erneut eine Gruppe junger Männer und Jugendlicher Ärger machte. Die Polizei wurde um Hilfe gebeten, weil die rund 60 Mann starke Truppe pöbelte und den Bademeister bedrohte. Das nach ähnlichen Vorfällen in der Vergangenheit patrouillierende Sicherheitspersonal konnte diese Situation nicht klären und kam gegen die Gruppe nicht an. Nun wird auch über eine Verstärkung des Personals nachgedacht.

Bei den Störenfrieden handelt es sich laut Polizei ausschließlich um Menschen nordafrikanischer Herkunft.

Infolge des Polizeieinsatzes am Freitag wurden zwei Ermittlungsverfahren eingeleitet: eines wegen Beleidigung eines Polizisten, ein weiteres wegen Bedrohung und Beleidigung einer Bademeisterin.

Sprungturm besetzt, Schwimmmeisterin bedroht

Auslöser für die Tumulte sind meist Kleinigkeiten, diesmal ging der Streit wohl offenbar um die Rutschbahn und den Sprungturm. Beides hatte die Gruppe für sich allein beansprucht. Als eine Schwimmmeisterin einschritt, wurde sie laut Polizeibericht bedroht und beleidigt. Daraufhin wurde der Notruf gewählt. Die Polizei rückte mit 20 Mann an.

Für Oberbürgermeister Thomas Geisel handelte es sich bei dem Vorfall am Samstag um eine Provokation. Er nannte das Machtgehabe der Gruppe "vollkommen inakzeptabel". Die Bürger müssten sich jederzeit in den Bädern der Stadt sicher fühlen. Man müsse sich am Montag in Gesprächen mit den Entscheidungsträgern im Rathaus über weitere Konsequenzen beratschlagen.

Schon am letzten Juni-Wochenende hatten sich in dem Freibad mehrere Hundert Jugendliche und junge Männer aggressiv verhalten. Ihrer Sprache und ihrem Aussehen nach seien viele von ihnen nordafrikanischer oder arabischer Herkunft gewesen, hatte ein Polizeisprecher damals gesagt. Bei dem Vorfall sah sich ein 53-jähriger Familienvater plötzlich von 400 drohenden Personen umringt. Am Ende musste der Familienvater und seine Familie unter Polizeischutz aus dem Bad eskortiert werden.

So schützt man die Bürger nicht!
Deutschland muss endlich eine Umkehr seiner Asylpolitik in Angriff nehmen, die Grenzen schützen und diejenigen rigoros ausweisen, die sich hier danebenbenehmen. Nur so werden wir wieder Herr der Lage.