AfD-Stadtverband-Marl
16 Aug 2019;
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Sollte die Halde Brinkfortsheide (Erweiterung) in Marl als Deponie genutzt werden, so wird sie der RVR aller Voraussicht nach nicht übernehmen

Anfang 2020 sollen die Gremien des Regionalverbands Ruhr (RVR) über die Übernahme von insgesamt 22 Zechenhalden des Bergbaukonzerns (RAG) entscheiden. Sehr wahrscheinlich wird die Halde Brinkfortsheide (Erweiterung) doch nicht dazugehören, wenn sie als Deponie genutzt werden sollte. Dann gebe es von Seiten der RVR keinen Anlass mehr sie zu erwerben, so eine RVR-Sprecherin.

Der Regionalverband will die Halden als Naherholungsgebiet entwickeln. Das würde aber nicht zu den Deponie-Plänen der DAH¹ passen, eines Unternehmens der RAG Montan Immobilien und AGR (Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet). 

Die DAH¹ möchte auf der Marler Halde Rostasche verbrannten Hausmüll und Bauschutt abladen. Die Stadt Marl, sowie der Rat und eine Bürgerinitiative aus Marl-Hamm wollen dagegen vorgehen. Ein Anwaltsbüro wurde von der Stadt Marl dementsprechend auch schon eingeschaltet. Sollte die Halde doch als Deponie genutzt werden, würde der RVR sie erst nach Abschluss der sogenannten „Schüttung“ übernehmen. RVR-Sprecherin  Barbara Klask ergänzt: „Ziel des RVR ist es, alle Halden den Menschen zur Verfügung zu stellen. Wir können und wollen aber nur diejenigen Halden übernehmen, bei denen das tatsächlich realisierbar ist.“

Auf einer benachbarten Halde Brinkfortsheide (also unmittelbar neben der Erweiterung) plant die Stadt Marl ein grünes Erholungsgebiet im Rahmen der 2027 anstehenden Internationalen Gartenschau. Deshalb möchte man eine unmittelbare angrenzende Deponie unter allen Umständen verhindern.